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Das Schloss Festetics in Keszthely

16. November 2015, 10:21 - Csaba Magyarósi
Das Schloss Festetics in Keszthely

Es ist sowohl draußen als auch drinnen in perfektem Zustand, das Schloss Festetics ist also ein verpflichtendes Programm!

In Ungarn gibt es nur manche Schlösser in gutem Zustand. Bei uns ist es leider nicht so wie in Frankreich. Ein riesengroßer Dusel, dass eines dieser Schlösser, das übrigens das vierte größte in Ungarn ist, sich eben am Balaton, in Keszthely befindet.

Eine kurze geschichtliche Übersicht: das Barockgebäude wurde mehr als 100 Jahre lang gebaut, es wurde ständig gereibt, von der kroatischen Familie Festetics umgebaut, die ab dem 16. Jahrhundert zum ungarischen Adel gehört haben. Es ist kein Problem, wenn du diesen Namen sofort nicht schreiben kannst, es dauerte ihnen mehrere Jahrhunderte lang, bis sie sich entschlossen haben, Ferstetics, Ferszetics, Firstatics oder Festetics zu sein. Endlich ist die letzte Variante geblieben, so müssen wir auch es erlernen.

Es wurde also dieses prachtvolle Schloss aufgebaut, was du nicht verpassen darfst. Und die fünf Argumente, warum nicht:

- Das Schloss ist wunderschön. Aber nicht nur in Ungarn, sondern auch in dem internationalen Feld.
- Der Garten ist ausgezeichnet zum Spazieren, obendrein auch kostenlos
- Das Gebäude ist von innen sehr attraktiv
- Das Palmenhaus ist niedlich
- Die Kutschenausstellung macht viel Spaß

Sehen wir zu. Sowohl das Schloss als auch der Garten können kostenlos begangen werden, und die zwei sind ein tolles Vormittagsprogramm. Der Palast ist wunderschön, und solange ihr nicht in den Turm geht und seht nicht herum, könnt ihr euch einfach nicht vorstellen, dass zu diesem eleganten Gebäude der Balaton so nah liegt.

Der Park ist schön gepflegt. Na okay, dass es nicht Versailles ist, aber jedes Jahr werden 70 Tausend einjährige Blumen gepflanzt, die Rosskastanienbäume, der türkische Haselnuss, die Schwarzkiefer und die Syringen sind wunderschön, im Sommer werden unter dem Laub Theateraufführungen veranstaltet. Vorne gibt es einen Springbrunnen, hinten einen Fischteich, wo angeblich manche schon auch Schildkröten gesehen haben. Ich hatte leider kein Glück.

Wenn du das Gebäude auch von drinnen besichtigen willst, musst du dafür zahlen, und es ist leider nicht billig: die Karte kostet 2300 Forint. Für Anderthalbfach dieser Summe kannst du auch den stadtstaatgrößen Versailles begehen, zusammen mit dem Flugticket wäre aber die monumentale Afferei von Ludwig der XIV. bedeutend teurer.

Für diese Summe können wir uns die Kutschenausstellung im Garten anschauen, (es wäre schade auszulassen), und auch die Schlossinnenräume, die echt cool sind. Es ist aber wahr, dass es manche nicht so niveauvolle Ausstellungen in dem Gebäude mit 101 Zimmern gibt, aber das Leben der Aristokraten wurde so schön restauriert, man kann sich so toll vorstellen, wie die ungarische Toparistokratie in dem 18-19. Jahrhundert lebte, es wird von gar keinem Lehrbuch lebenswahr dargestellt. Barock Verzierung, Parkett, Draperie und Einrichtung in perfektem Zustand – es wartet man überall. Der Top der Tour ist eindeutig die Bücherstube, die in Europa die größte unberührte aristokratische Bibliothek ist. Ich hatte so einen Glück, dass ich eine kurze Zeit ganz allein dort verbringen konnte, und ich konnte mir vorstellen, was für ein Gefühl das war, so einen Raum zu haben. Ich muss es sagen, prima!

Wenn du die Möglichkeit hast, wähle die Programme in Juli und Juli Mittwoch abends, zu dieser kann das Schloss im Kerzenschein betrachtet werden, inzwischen im Konzertraum Stücke von Debussy, Ravel und Brams läuten, die Räume werden von dem in barockes Kleid angezogenen Fremdenführer vorgestellt, solange du deinen Sekt trinkst. Amüsanter als das kann nichts sein!

Und wenn du schon hier bist, schaue dir auch das Palmenhaus an, das 130 Jahren nach dem Aufbau, letztes Jahr für das Publikum dargestellt wurde, und es ist auch dieses Jahr geöffnet. Die Eisenkonstruktion wurde von Gustave Eiffel gemacht. Das Palmenhaus selbst ist nicht so interessant, es gibt aber viele wunderschöne Blumen, die Natur, der neben ihm liegende Park und die viele kleine Gewächshäuser mit den besonderen Pflanzen lohnen sich auf jeden Fall den 600 Forint.

Kurz: wenn wir zum Balaton fahren, verbringen wir lieber die Zeit auch am Strand, es gibt aber keinen guten Grund, das Schloss zu verpassen, wenn das Wetter schlecht ist  oder wenn es schon langweilig ist, in der Sonne zu liegen. Besonders mittwochabends, in Juli oder in August.

 

Schloss Festetics:
Keszthely, Kastély Straße 1.
Geöffnet:
01.09.-31.05.: 10-17
01.06.-30.06.: 9-17
01.07.-31.08.: 9-18

 

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