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Was gibt es Neues um Joe Major?

12. Februar 2015, 09:26 - I love Balaton
Was gibt es Neues um Joe Major?

Wir haben Józsi Major über das Jahr 2015, seine Erfahrungen, Vorbereitungen gefragt...

- Im vergangenen Jahr sind deiner Teilnahme in Keszthely große Erwartungen vorausgegangen, wo es leider dir nicht gelungen ist zu gewinnen. Was war der Grund für deine zurückgehaltene Leistung?

 Das Jahr 2014 war das schlimmste Jahr im Laufe meiner 25jährigen Sportlerlaufbahn. In den ersten 5 Monaten habe ich an höher stehenden Wettkämpfen teilgenommen, aber jeder einzelne war sehr kämpferisch, und was das Ergebnis betrifft, so war es enttäuschend. Nach dem Wettkampf von Keszthely dann hat mein Organismus vollkommen aufgegeben. Kraftlosigkeit, Müdigkeit, drastischer Leistungsrückfall, Gelenk- und starke Kreuzschmerzen haben mich geplagt. Mir wurde das Training wochenlang verboten, was für mich schwer war, nach meinen wöchentlich 35-40 Stunden Belastung zu ertragen. Nach 3-4 Monaten verbesserte sich mein Zustand ständig, aber leider hat sich bis zum heutigen Tag trotz der zahlreichen ärztlichen Untersuchungen und Konsultationen hat sich nicht herausgestellt, was genau das Problem war. Dadurch kann jeder dahinter kommen, dass ich mit dem Jahr 2014 sehr unzufrieden bin, und ich denke, dass es nur besser werden kann.

- Welche Erfahrungen hast du aus den vergangenen Jahren gezogen? Was würdest du nachträglich ändern, und was ist das, auf das du besser achten musst, als früher?

In den vergangenen Jahren habe ich viele neue Dinge erfahren. Meine durchgeführten Trainings würde ich nicht ändern, die viele Arbeit ist zum Erreichen eines guten Ergebnisses notwendig. Zwei Dinge aber gibt es, auf die ich sehr achten würde. Das erste ist eine ständige, systematische, sachverständige ärztliche Kontrolle und die Registrierung der Ergebnisse, deren fehlen ich jetzt spüre. Die zweite wichtige Sache aber ist neben dem Profisport der Aufbau des zukünftigen Lebens. Der Mangel dessen beeinflusst zurzeit meine Tage sehr.

Meine gegenwärtigen Trainings beeinflusst im Großen jene Tatsache, dass die langfristigen Trainings der vergangenen 15 Jahre meinen Organismus sehr verändert haben, natürlich sind meine Trainings so etwas anders aufgebaut, als früher, bzw. muss ich mehr Zeit für die Regenerierung lassen.

- Erzähle von deinen Pläne für 2015!

2015 ist für mich das Jahr der Fragen. Ich lebe seit 3 Jahren in Phoenix (Arizona, USA), und in den vergangenen Monaten habe ich begonnen, bei weniger Trainings örtliche Triathleten zu trainieren. Zu meiner großen Freude haben sich auch heimatliche Wettkampfpartner bei mir gemeldet, mit denen ich mich sehr gern beschäftige, und meine Erfahrungen mit ihnen teile. Es ist sehr spannend, von der Trainerseite aus die Ereignisse zu verfolgen, ich kann viel daraus lernen, zum Beispiel das, wenn ich meine eigenen Trainings durchführe, ich mich auf die auszuführenden Aufgaben konzentriere, aber so, genieße ich das, was ich mache. Vorläufig sieht es so aus, dass ich in der ersten Saisonhälfte nur an ein-zwei örtlichen Wettkämpfen teilnehmen werden, und wenn auch mein Organismus dazu bereit ist, werde ich mich ab der zweiten Hälfte des Jahres auf den Kona-Wettkampf von 2016 konzentrieren. Da wir keine andere Möglichkeit hatten, hat meine Frau Luca, in dem vergangenen halben Jahr in der Heimat eine Arbeit angenommen, so plane ich, dass ich im Laufe des Sommers nach Hause fahren werden, und das vielleicht auch mit einem Start an einem Wettkampf verbinden werden, aber das wir mit großer Wahrscheinlichkeit nicht der Triathlon von Keszthely sein, das ist noch zu früh für mich. Der Wettkampf des vergangenen Jahres war eine Sensation. Nicht was mein Ergebnis, sondern die Plan, die Organisierung und der Ort betrifft. Für mich ist auch das ein bleibendes Erlebnis gewesen, dass ich bei diesem Wettkampf erneut viele Freunde, Wettkampfpartner getroffen habe.

- Wie sieht deine Vorbereitung jetzt aus, welche Veränderungen charakterisieren das gegenüber früher?

Wie ich schon erwähnt habe, musste ich im vergangenen Jahr viel Training und Wettkämpfe auslassen, deshalb konnte ich das geplante Programm nicht machen. Zurzeit ist die Lage schon besser, als vor 5 Monaten, aber auch jetzt bleiben meine Trainings sowie in der Menge, als auch in der Intensität hinsichtlich des Üblichen aus. Im Großen und Ganzen trainiere ich die Hälfte dessen, als an was ich mich in den vergangenen Jahren gewöhnt habe, aber ich versuche auf dem Training eine Beschleunigungsarbeit auszuführen. Leider merke ich auf diesen Trainings am meisten, dass irgendetwas immer noch nicht in Ordnung ist.  Gegenüber frühe trainiere ich mehr in Gesellschaft, vor allem mit den örtlichen Amateuren. Ich bin in einer glücklichen Lage, da ich ein Mitglied einer Mannschaft von fast 300 Personen bin, die mit mir gemeinsam trainieren möchten. Das nutze ich auch aus.

- Rudern wir ein wenig in unernsten Gewässern. Erzähle eine lustige Story, was dir während deiner Reisen passiert ist!

Es ist nun langsam drei Jahre her, dass ich das erste Mal zu einem Wettkampf nach Thailand, auf die Insel Samui gereist bin. Dank der Organisatoren habe ich ein kostenloses Zimmer mit Frühstück bekommen, aber da ich den örtlichen Restaurants nicht vertraut habe, habe ich in meinem Hotel, in dem Restaurant am Ozeanufer auch das Mittag- und Abendessen genossen. Aus jedem Anlass wurde mir die Rechnung gebracht, und ich als guter Gast, habe den Betrag des Trinkgelds darauf geschrieben. Mit Ablauf der Tage wurde mir etwas sehr verdächtig. Jeder war sehr nett mit mir, sogar zu nett, was ich nicht wusste, warum. Dann habe ich bei meiner Abmeldung an der Rezeption die endgültige Rechnung erhalten, wovon mir das Lächeln im Gesicht erfroren ist. Ich musste nicht lange überlegen, bis ich dahinter gekommen bin, dass ich die Blöcke durchgehend schlecht ausgefüllt hatte. Die Hauptsache ist, dass bei jedem meiner Tage der Rechnungsbetrag stand, plus den gleichen Betrag beim Trinkgeld. Zum Glück waren sie an der Rezeption sehr verständnisvoll, und sie haben angenommen, dass ich kein ungarischer Millionärstourist bin, sondern nur ein unglücklicher Profitriathlet, so bin ich schließlich darumgekommen.

Danke für den Report, und ich denke, dass ich wir dir im Namen aller keszthelytriatlon.hu Leser viel Kraft zur Rückkehr wünschen können. Na, und wir hoffen, dass wir dich auch in der Zukunft noch hier am Balatonufer sehen werden!

Joe wird erst auf dem Wettkampf im Jahre 2016 sein, aber wir hoffen, du wirst in diesem Jahr mit uns mithalten.

Klicke auf den Link: http://keszthelytriathlon.hu/de/wettbewerber

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