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Interview mit Erika Csomor über ihre Sportkarriere

27. Januar 2015, 12:26 - I love Balaton
Interview mit Erika Csomor über ihre Sportkarriere

Es ist sicher, dass Erika Csomor, die Spitze des ungarischen Triathlons, nun nach dem vergangenen Jahr auch in diesem Jahr an dem Triathlon in Keszthely teilnehmen wird.

Es ist sicher, dass Erika Csomor, die Spitze des ungarischen Triathlons, nun nach dem vergangenen Jahr auch in diesem Jahr an dem Triathlon in Keszthely teilnehmen wird. Im Leben und auch in der Sportkarriere von Era sind einige Änderungen aufgetreten, darüber und über noch viel anderes haben wir uns mit ihr unterhalten.

- Welche Gefühle hast du in Verbindung mit der Saison des vergangenen Jahres? Es ging vielleicht etwas stockend los, aber schließlich lief es doch. Bist du mit ihm zufrieden, oder nicht?

Ja, das vergangene Jahr lief wirklich ziemlich stockend an, bei fast allen Wettkämpfen hatte ich gesundheitliche Probleme trotz dessen, dass ich weder irgendeine Verletzung hatte, noch krank war. Die ca. 23 Jahre Leistungssport und mehr als 50 Wettkämpfe im Langstreckentriathlon (die Halbstrecken rechne ich nicht als Langstrecken) haben ihre Wirkung getan: mein Ruhestand- und maximaler Puls sind außerordentlich niedrig, bzw. auch mein Blutdruck. Zwar trainiere ich nicht mehr als bisher, trotzdem haben sich Zeichen eines Übertrainings gezeigt. Ich bin mit meinem Trainingspensum viel zurückgegangen und ich habe mich auch mehr zwischen den Trainings ausgeruht, so habe ich in der zweiten Saisonhälfte schon gut erfüllt. Deshalb hat mir die ausgefallene erste Hälfte der Saison sehr gefehlt. 

- Welche Erfahrungen hast du aus dem vergangenen Jahr gezogen, bzw. entschuldige, aber worauf musst du mit dem Fortschritt des Alters mehr achten?

Ich muss immer und immer wieder realisieren, dass ich schon nicht mehr so viel Training benötige, aber dafür mehr Regeneration. Aber, Gott sei Dank, fehlt mir nichts, von den psychologischen Veränderungen abgesehen. Manchmal habe ich Alpträume vom Triathlon, ab und zu hasse ich das Fahrrad, Greuel vor dem Wasser und seinen Gefährten. Aber legen wir den Spaß beiseite, es ist gewiss schwer eine Motivation und ein Vergnügen an der täglichen monotonen Trainingsarbeit zu finden. Wetteifern mag ich immer noch, aber von den Flugplätzen, Hotels, Zeitzonenänderungen habe ich genug.

- Was planst du für 2015? Und wir sind nicht nur auf deine sportlichen Pläne neugierig.

In diesem Jahr, die schon eine der vielen und gleichzeitig letzte Profisaison sein wird, versuche ich zu den kürzeren Strecken zurückzukehren, sowie im Wettkampf als auch beim Reisen. Deshalb plane ich, weniger zu trainieren, aber intensiver. Zurzeit beschäftige ich mich bei Fradi mit Triathlon-Kindern, mit denen ich manchmal auch gemeinsam trainiere. Da findet beim Schwimmen, aber auch beim Laufen ein großer Prestigekampf statt. Langsam, aber sicher bauen wir die Mannschaft auf, die einen ausgezeichneten Platz in dem Népliget hat. Unseren Plänen entsprechend werde auch ich in den Farben Grün-Weiß an den Wettkämpfen teilnehmen!

Mein Hauptziel für 2015 ist, dass ich an der 70.3-er WM in Österreich teilnehmen kann, was für die Profimädchen nicht einfach sein wird. Im Falle von Ironman habe ich mir zu den letzten 4-5 Wettkämpfen gelobt, nie wieder, aber natürlich bin ich so wie ein kleiner Elefant: Ich lerne langsam und vergesse schnell.

Hinsichtlich meiner Vorbereitung gäbe es sicher ein-zwei Dinge, die ich in den vergangenen paar Jahren anders hätte machen können, aber nachträglich ist ja Jeder sehr klug. Wir können sagen, da wir es ja schon „hinter uns“ haben, dass ich sehr klug geworden bin, trotzdem lernen die Jugendlichen und vor allem die Eltern nur aus ihren eigenen Fehlern. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass ich ein-zwei Schüler haben werden, die auf mich hören werden und aus meinen Erfahrungen lernend weiter kommen werden, als ich.

- Was war der komischste Ort, wo du als Triathlet gewesen bist?

Während meiner Reisen in den vergangenen 20 Jahren sind mir viele lustige Geschichten passiert, denn oftmals bin ich allein in das Unbekannte gezogen. Vielleicht das komischste war jene homestay Unterkunft, die ich auf Maui hatte. Da auf Hawaii die Hotelpreise sehr hoch sind, haben wir manchmal einen freiwilligen Gastgeber auf der Nachbarinsel gefunden. Der sich begeistert Meldende war ein Hippie, der eine Menge Haustiere hatte. Diese sind regelmäßig mit uns überall hingegangen. Jedes einzelne war schon unangenehm, aber ich hasste vor allem den Papagei, der mich schon früh am Morgen aufweckte, und mich sich pikte. Regelmäßig saß er auf den Schultern unseres Gastgebers, aber manchmal musste auch ich ihn schleppen, weswegen ich noch wochenlang die Spuren seiner Krallen auf meiner Schulter hatte.

- Wie hat dir der erste Triathlon in Keszthely gefallen, planst du wieder daran teilzunehmen?

Der Wettkampf in Keszthely im vergangenen Jahr hat mir sehr gefallen, unabhängig davon, dass ich auch bei diesem während der ganzen Zeit gelitten habe. Als Erster ist er sehr gut gelungen und vermutlich wird der zweite noch besser werden. Vielleicht auch für mich. Am besten hat mir die Laufbahn gefallen, sie war sehr sehenswert, aber auch die Radbahn und auch deren Abschluss sind sehr sympathisch.

In diesem Jahre versuche ich meinen Hoffnungen nach Gabi Zelinka wegen des vergangenen Jahres zurückzuschlagen. Ich möchte beweisen, dass man die Alten nicht so leicht abschreiben kann!

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